Rechtsrocktnicht in Ostritz

Weil es wichtig ist, sich nicht nur Lokal Neonazis in den Weg zu stellen, teilen wir die Veranstaltung von der Initiative „Rechts rockt nicht“

Am Samstag den 03.11.2018 findet in Ostritz zum zweiten mal das sogenannte „Schild und Schwert“ Festival statt. Bereits im Juni diesen Jahres waren tausend Neonazis aus ganz Europa nach Ostritz gepilgert, um dort ihrer Menschenverachtung musikalisch Ausdruck zu verleihen.
Dabei sind die Rechtsrockkonzerte nicht nur musikalische Bespaßung, sondern dienen auch zur Internationalen Vernetzung und fühlen die Kassen der militanten Szene. Vor allem das Verbotene „Blood and Honour“ Netzwerk profitiert maßgeblich von den Neonazistischen Großevents. Aus deren Reihen stammt auch der Organisator des „Festival“ Thorsten Heiße, der erst vor kurzen als einer der führenden Köpfe von „B&H“ bzw. dessen bewaffneter Arm „Combat 18″ identifiziert wurde. Weitere Informationen dazu findet ihr auf der Internetseite von
https://exif-recherche.org/?p=4399

Auch wenn es so aussieht, als würde sich Ostritz weiterhin als attraktive Lokalität für die Bundesweite Neonazisszene entwickeln, ist es wichtig dies zumindest mit Protest zu begleiten. Gerade auch in Anbetracht der Tatsache, dass sich am Sonntag den 04.11 auch die (Selbst)enttarnung des NSU zum 7. mal jährt. Eben jener Terrororganisation, die maßgeblich von den Strukturen die am Wochenende in Ostritz feiern unterstützt wurde.

Wir würden uns freuen, wenn viele Menschen aus #Löbtau den Weg am Samstag nach Ostritz finden und sich den Neonazistischen Umtrieben in Ostsachsen entgegenstellen!

Aus Dresden organisiert die URA Dresden eine gemeinsame Anreise mit dem Auto: Samstag, 03. November um 10 Uhr an der Petrikirche. Kommt zahlreich, bringt eure Freund*innen und Autos mit!

Weitere Informationen findet ihr auf der Seite von der Initiative „Rechts rockt nicht“

Nachbarschaftliche Grüße
Kein Viertel für Ausgrenzung


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