Die Kiez-Kicker Dresden – Fussball ohne Grenzen

Die Kiez-Kicker Dresden – Fussball ohne Grenzen sind ein Nachbar*innen Projekt aus der Dresdner #Neustadt. Gemeinsam mit Geflüchteten, Nachbar*innen und Freund*innen spielen sie einmal die Woche Fußball und sind immer wieder bei Antirassistischen Turnieren anzutreffen! Natürlich freuen sich die Kiezkicker auch über Besuch aus anderen Stadtteilen. Treff ist jeden Donnerstag um 17:30 auf dem Bolzplatz am Ende der Johann-Meyer-Straße im Hechtviertel.
Darüber hinaus sind die Kiezkickers auch beim Bau eines Fußballplatzes auf dem ehemaligen Militärsportplatz am Alaunpark mit aktiv. Eine Selbstorganisierte Initiative des Offener Kindertreff des Kinderladen Känguruh e.V.

Sport verbindet und schafft Brücken.
Seebrücken – schafft sichere Häfen!

https://www.facebook.com/kiezkickersdd/

GUSCHE AUF – gegen Rechts

„Nachbarschaftliche Solidarität statt Hetze und Ausgrenzung!
Kreativ und Selbstorganisiert gegen rechte Strukturen im Stadtteil!“

Mit diesem Slogan unterstützen wir das Bündnis „GUSCHE AUF – gegen Rechts“! Wir glauben das es vielfältige Bündnisse und Aktivitäten bis zur Landtagswahl 2019 geben muss. Wir werden unseren Beitrag dafür auf der #Löbtau Stadtteilebene leisten. Vielfältig und kreativ!
Unterstützt uns oder andere Bündnisse und gründet Stadtteilinitiativen!

GUCHE AUF

Auswertung der Herz statt Hetze Demo gegen den 4.Pegida Geburtstag 4.

Hallo liebe Nachbar*innenschaftschaft,

vielen lieben Dank erst einmal dafür, dass so viele Menschen gestern zum gemeinsamen Treffpunkt in Löbtau erschienen sind. Es hat uns große Freude gemacht, nicht alleine zu den Gegenprotesten gehen zu müssen, sondern solidarisch und im Kollektiv den Weg zu bestreiten. Gerade in Zeiten, in denen unsere Gesellschaft immer weiter auseinander driftet, ist es ein wichtiger Schritt, wieder zusammen zu finden und die Ohnmacht zu überwinden, die viele von uns seit 4 Jahren empfinden.

Auch die Demonstration von „Herz statt Hetze“ haben wir als Erfolg empfunden. Das erste Mal seit der Gründung von Pegida konnte die Zivilgesellschaft Pegida zahlenmäßig etwas entgegensetzen.Über 10.000 Menschen sorgten am Sonntag dafür, dass unsere Inhalte, nämlich Solidarität und Teilhabe, für alle Gehör fanden. Die gewohnte Hetze von der Pegida- Bühne fand dahingegen kaum größere Aufmerksamkeit. Der Tag dürfte für die Rassist*innen um Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz ein herber Misserfolg gewesen sein.
Das lag nicht zuletzt auch daran, dass auf unserer Seite ein breites Bündnis unterschiedliche Themenfelder besetzen konnte. So waren neben den – endlich mal Stellung beziehenden- Politiker*innen, Sozialverbänden und dem CSD auch die Initiativen gegen das neue Polizeigesetz vor Ort. Die Initiative „Sachsens Demokratie“ machte mit einem „Überkopfbanner“ auf die Verschärfungen im Sicherheitssektor aufmerksam. Mit dem neuen Polizeigesetz sollen die Kompetenzen der Ermittlungsbehörden, Videoüberwachungen und die Militarisierung der Polizei erheblich ausgeweitet werden. Mit der Einordnung von Geflüchtetenunterkünften als „gefährliche Orte“ wird der rassistische Charakter des Polizeigesetzes besonders deutlich. Darüberhinaus wird mit der Aufhebung des Schutz für Journalist*innen und Beratungsstellen massiv in Grundrechte und die Arbeit von wichtigen zivilgesellschaftlichen Institutionen eingegriffen. Mit einem Blick nach Bayern, wo das Gesetz bereits in Kraft getreten ist, sollten die Ausmaße für eine freie Gesellschaft mehr als deutlich werden. Gerade in Kombination mit einer möglichen Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen könnten die Eingriffe in die Grundrechte der Bürger*innen zu einer massive Bedrohung für all diejenigen werden, die sich nicht mit der autoritären Wende zufrieden geben wollen. Deswegen werden wir weiterhin die Proteste und Aktionen gegen das neue Polizeigesetz unterstützen.
Wenn auch ihr darauf Lust habt, könnt ihr das schon am 08.11.2018 tun. An diesem Tag lädt „Sachsens Demokratie“ zum offenen Treffen in die Evangelische Hochschule ein. [1]

Auch wenn der gestrige Sonntag als Erfolg gewertet werden kann, sind die Proteste nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Viel zu lange haben wir AfD, Pegida und Neonazis die Straße überlassen. Viel zu tief haben sich Rassismus und ausgrenzende Strukturen in den letzten 25 Jahren ausbreiten können – letztendlich auch dadurch, dass die Sächische Landesregierung – insbesondere die CDU – seit Jahren die Probleme im Freistaat kleinredet und der Zivilgesellschaft immer wieder Steine in den Weg legt. Sei es durch das Verharmlosen von Rassismus, die Streichung von Geldern für Jugend- und Demokratie- Projekte oder den Abbau des Sozialsektors, so aktuell in Dresden, wo das Musikprojekt „Musaik“ [2], welches kostenlose Musikkurse für sozial Benachteiligte in Prohlis anbietet, vor dem Aus steht. Vor diesem Hintergrund ist es natürlich erfreulich, dass Ministerpräsident Kretzschmer an den gestrigen Protesten teilgenommen hat.
Aber auch sein Handeln wird daran gemessen werden müssen, wie er sich weiterhin hinter die Zivilgesellschaft stellt, Fehler der CDU-Regierung einsieht und behebt. Oder ob er wie in seiner Rede weiterhin auf den Dialog mit Pegida setzt. Mit einer bloßen Teilnahme an einer Demonstration ist noch kein Kurswechsel eingeläutet

Besonderer Dank im Zusammenhang mit dem gestrigen Demo-Tag geht nochmal an „Nationalismus raus aus den Köpfen“[3] und den Aktivist*innen von „Hope“[4], die auch fernab von Großevents immer wieder Pegida entgegentreten, die sich Montag für Montag von Pegida-Rentner*innen beschimpfen lassen, von der Polizei drangsaliert und von der Versammlungsbehörde dafür noch als Linksextremisten diffamiert werden. An dieser Stelle wünschen wir den Aktivist*innen weiterhin viel Mut und Tatkraft für weitere Vorhaben.

Wichtig ist an dieser Stelle jedoch auch, über den eigenen Tellerrand hinaus zuschauen. Pegida ist nicht der Mittelpunkt von Dresden und hat viel von seiner Wirkmacht verloren. Wir finde es wichtig, eigene Themen und Schwerpunkte zu setzen, als immer nur Pegida hinterher zu rennen.

Da wir uns nicht auf die Landesregierung verlassen können, müssen wir weiterhin selbst im Stadtteil aktiv werden. Der gestrige Tag war nur der Auftakt für ein langes und ereignisreiches Jahr 2019. Wir haben uns schon ein paar Aktionen für die nächsten Monate einfallen lassen und hoffen dabei auf eure Unterstützung. Wer sich selbst gerne bei uns einbringen möchte, kann uns per Mail unter keinkiezfuerausgrenzungloebtau@systemli.org erreichen oder kommt direkt zu unserem nächsten Treffen am 01.11.2018 ab 18:00 im WUMS auf der Columbusstraße.

In diesem Sinne: Auf viele weitere Aktivitäten in unserem Stadtteil und darüber hinaus!

Eure Initiative „Kein Viertel für Ausgenzung“

[1] https://sachsens-demokratie.net/
[2] https://www.sz-online.de/nachrichten/stadt-setzt-kinder-vor-die-tuer-4033936.html
[3] https://twitter.com/AusRaus
[4] https://twitter.com/hopedresden

Impressionen #dd2110

Ein paar Impressionen von der gemeinsamen Anreise aus #Löbtau zu den Protesten von Herz statt Hetze gegen #Pegida.

Es war ein schönes Gefühl, mit so vielen aktiven Menschen aus dem Stadtteil gemeinsam den Weg zu bestreiten. Es wird nicht das letzte mal gewesen sein. Wir bleiben weiterhin aktiv und haben auch schon ein paar Pläne für die nächsten Monate.

Kein Viertel für Ausgrenzung

PS:
Danke an die AIL für das zu Verfügung stellen der Fotos.

Anreis1
Anreis1


Aufruf und Gemeinsame Anreise aus Löbtau zu den Protesten gegen den 4. Pegida Geburtstag Arabisch und Deutsch

++++++++++ 4. Pegida Geburtstag++++++++++++++

Gemeinsame Anreise aus Löbtau
Treffpunkt 12:30 im Park auf der Columbusstraße
Fahnen und Transparente sind vorhanden

13:30 schließen wir uns der Demonstration am Albertplatz vom der Tolerade an und werden gemeinsam in Richtung Innenstadt gehen

Kommt mit und last uns gemeinsam zeigen, was wir von Pegida halten

Langer Aufruf:

Liebe NachbarInnen,

am Sonntag jährt sich wieder einmal die Gründung von Pegida. Bereits 4 Jahre und über 150 Demonstrationen ist es her, dass die rassistischen, patriotischen Europäer das erste Mal auf die Straße gegangen sind. Das war im Oktober 2014. Seitdem hat sich das Klima in Dresden noch einmal erheblich verschlechtert. Zwar gab es schon vor Pegida eine rassistische Kontinuität in Dresden, mit den Demonstrationen brachen jedoch die letzten Hemmungen, die eigenen menschenverachtenden Ansichten offen auszuleben und viel zu häufig auch mit Gewalt durchzusetzen. Exemplarisch dafür stehen u.a. hunderte Brandanschläge in 2015 und fast doppelt so viele Angriffe auf geflüchtete Menschen. Auch 2017 war Dresden mit 323 rechten Straftaten trauriger Spitzenreiter in Sachsen und Deutschland – die Dunkelziffer dürfte dabei aber bedeutend höher sein.

Durch die Sammlung aller rechten Strömungen in Dresden – von Neonazis/rechten Hooligans über AfD/NPD bis hin zu Verschwörungstheoretikern/ Reichsbürgern sowie des reaktionär-konservativen Teils der CDU – hat es Pegida geschafft, eine rechte Hegemonie in der Stadt herzustellen. Dies liegt u.a. auch daran, dass Pegida von Anfang an von der sächsischen CDU und deren intellektuellen Vordenkern wie z.B. Prof. Werner Patzelt hofiert wurde. Bis heute hält sich wacker die These, dass es sich bei Pegida nur um besorgte BürgerInnen handle, deren Ängste und Bedürfnissen ernst genommen werden müssen. Im Gegensatz dazu fanden die Ängste der Zivilgesellschaft kaum Anklang bei der Landesregierung. Dies liegt unter anderem auch daran, dass die Zivilgesellschaft es in Dresden nie geschafft hat, sich geeint gegen die Menschenfeinde von Pegida und Co. zu stellen. Das Gegenteil ist häufig der Fall. Viel zu häufig teilt sich die Zivilgesellschaft in gute und böse Demonstranten, anstatt eine Vielzahl von verschiedenen Aktionsformen zusammen zu denken. Positive Ausnahme wäre hier der 1. Geburtstag von Pegida, an dem sich ein breites Bündnis mit 20 000 DemonstrantInnen den RassistInnen entgegenstellten. Leider blieb dies eine einzigartige Ausnahme.

Nun ist zum 4. Geburtstag von Pegida ein neuer Versuch zu unternehmen. Ein breites Bündnis ruft am Sonntag dazu auf, sich Pegida entgegenzustellen. Es ist zu hoffen, dass der Herbst der Solidarität auch an Dresden nicht unbemerkt vorbeigegangen ist. 40 000 Menschen, die mit „Ausgehetzt“ in München auf die Straße gegangen sind, 30 000, die sich in Hamburg bei „Welcome United“ mit Geflüchteten solidarisierten, die bundesweite Seebrücken-Bewegung und die 250 000 Menschen, die in Berlin gezeigt haben, dass eine große soziale Bewegung „unteilbar“ ist, zeigen, dass die Stimmen der Solidarität und Emanzipation nicht untergegangen sind im Geschrei der rechten Hetzer. Jetzt liegt es an uns, auch in Dresden zu zeigen, dass wir unteilbar gegen Rassismus und soziale Ausgrenzung stehen.

Auch in unserem kleinen und beschaulichen Stadtteil Löbtau bewegt sich einiges. Schon länger gibt es hier eine solidarische Nachbarschaft, die sich immer wieder sozial positioniert und versucht, Räume der Begegnung zu schaffen. Zwar sind wir noch am Anfang und haben weiterhin viel Arbeit vor uns. Aber Nachbarschaftsräume wie das „Platzda“ sind konkrete Aktionen zur Etablierung einer solidarischen Nachbarschaft. Auch unsere Kampagne „Kein Viertel für Ausgrenzung“ gegen den Infostand der AfD zum Mephisto – Sommerfest hat gezeigt, dass wir den Diskurs bestimmen und der Politik der AfD etwas entgegenstellen können – nachbarschaftliches Engagement und Solidarität! Es hat gezeigt, dass Löbtau eine Zivilgesellschaft besitzt. Diese gilt es bis zur Landtagswahl 2019 weiterhin zu aktivieren, um der Nachbarschaft Alternativen fernab von Ausgrenzung und „Nach-unten-treten“ zu bieten. Das heißt aber auch, dass wir uns wieder mehr organisieren müssen. Noch viel zu häufig lastet ein Großteil der Arbeit auf wenigen Schultern – in einem Stadtteil, der so viele aktive Menschen beherbergt. Wir werden weiterhin dran bleiben, uns zu organisieren und in Bewegung zu bleiben. Schließt euch an!

Eine Möglichkeit dafür habt ihr schon am Sonntag, wenn Pegida Geburtstag feiert. Wir wollen als Stadtteilgruppe bei den Gegenprotesten sichtbar sein und unsere nachbarschaftliche Solidarität dem Rassimus von Pegida als Alternative entgegenstellen. Dafür wollen wir uns als LöbtauerInnen sowie FreundInnen und SympatisantInnen 12:30 im Columbuspark treffen, um von dort aus gemeinsam zum Albertplatz zu reisen. Dort wird gegen 13:30 der Demozug der Tolerade ankommen, dem wir uns anschließen werden, um gemeinsam in die Innenstadt zu ziehen. Wir würden uns freuen, wenn ihr zahlreich erscheint und wir einen gemeinsamen Block stellen könnten. Für Fahnen und Transparente haben wir gesorgt.

Nachbarschaftliche Grüße
„Kein Viertel für Ausgrenzung!“

Arabisch:

++++++++++++++ذكرى تأسيس حركة بيغيدا اليمينية الشعبوية ++++++++++++++

الانظلاق بشكل جماعي من لوبتاو
نقطة الالنقاء الساعة 12.30 في الحديقة في شارع Columbusstrasse
الإعلام واليافطات موجودة في مكان الالتقاء

الساعة 13.30 سنجتمع بالمظاهرة في البيرت بلاتز ومن ثم مسير باتجاه المدينة القديمة

تعالوا معنا وشاركونا لكي نظهر لهذه الحركة رأينا فيها!

جيراني الأعزاء،
يوم الأحد يصادف الذكرى الرابعة لتأسيس جركة البيغيدا. 4 سنوات وأكثر من 150 مظاهرة قد مضت على خروج العنصريين والوطنيين الأروبيين . هذا الأمر انظلق سنة 2014 ومن وقتها تغير الوضع في دريسدن الى الأسوأ. بالطبع حركة البيغيدا استمرار لمناخ عنصري كان يسود المدينة وهذه المظاهرات ما هي إلا كشف علني لرؤى احتقار البشر والرغبة في استعمال العنف. في التوازي لهذه الحركة كان هناك العديد من الاعتداءات العنصرية كالهجوم بالعبوات الحارقة على مساكن اللاجئين. أيضا في عام 2017 حدث ما يزيد عن ال 323 اعتداء يميني عنصري في دريسدن.

لقد نجحت البيغيدا في خلق تجانس يميني قومي في المدينة عن طريق جمع كل التيارات اليمينية من القوميين والنازيين الجدد ومشجعي كرة القدم وحزب البديل وأصحاب نظرية المؤامرة وغيرهم من الحزب المسيحي الديمقراطي. هذا الأمر حصل بسبب تعاطف وتساهل حكومة ساكسن المسيحية الديمقراطية ومفكريها مع الحركة وعلى رأسهم البروفيسور فيرنر باتزلت. حتى اليوم يرى السياسي فيكر بأن هذه الحركة تعبر عن قلق المواطنين والذين يجب أن تأخذ مخاوفهم على محمل الجد. في المقابل لم تجد مخاوف المجتمع المدني أذنا صاغية في برلمان الولاية. هذا الأمر يعود لعدم قدرة المجتمع المدني على توحيد كلمته بخصوص حركة البيغيدا المعادية للناس وأخواتها. غالبا ما انقسم هذا المجتمع بين متظاهرين جيدين وسيئيين بدون التفكير بحراك جديد. الاستثناء الوحيد كان في مناسبة الميلاد الأول لهذه الحركة حيث اجتمع 20 الف شخص ضد الحركة ولكن هذا الأمر حصل لمرة واحدة ومن ثم تلاشى.

الان في الميلاد الرابع لهذه الحركة يمكن المحاولة من جديد. اتحاد واسع يدعو يوم الأحد لمظاهرة كبيرة ضد البيغيدا. من المنتظر بألا يمر خريف التضامن على دريسدن بدون أثر. 40 الف في ميونخ و30 الف في هامبورغ ما يقارب الربع مليون في برلين شاركوا في مظاهرات لدعم اللاجئين والتعبير عن رغبتهم في العيش في مجتمع متاخي ومتضامن ضد التحريض اليميني. الان يقع الأمر على عاتقنا في دريسدن لإظهار تماسكنا ضد العنصرية والتهميش الاجتماعي.

حتى في حينا الصغير لوبتاو هناك حراك مرتقب. لطالما كان في هذا الحي جيرة متضامنة والتي دائما ما كانت تأخذ مواقفا واضحة وتحاول خلق مساحات للتقابل. بالطبع لازال الطريق في بدايته ومازال لدينا الكثير من العمل. لكن مساحات التقاء الجيرة كما في „بلاتز دا“ هي نشاط مباشر لتمكين الجيرة المتضامنة. أيضا حملتنا “ لا حي للإقصاء“ ضد كشك المعلومات التابع لحزب البديل أظهرت بان لوبتاو لديه مجتمع مدني. وهذا ما علينا تحفيزه حتى موعد الانتخابات القادمة في سنة 2019 لكي نقدم للجيرة بديلا عن الاقصاء والتهميش العمودي. هذا يعني أيضا بانه علينا تنظيم أنفسنا بشكل أفضل. لكي يصبح عملنا أكثر فاعلية علينا أن نعمل سويا ونتشارك المهام. انضموا إلينا!

لذلك يمكنكم البدء في مشاركتنا في مظاهرة يوم الأحد. نحن نريد كمجموعة حي سكني أن نكون ظاهرين ضد حركة بيغيدا وأعوانها. لذا ستكون نقطة الالتقاء في لوبتاو الساعة 12.30 في متنزه كولومبس ومن ثم سنسير سويا باتجاه الألبيرت بلاتز. حوالي الساعة 13.30 ستصل مظاهرة التولوريد الى الالبيرت والتي سنشارك فيها أيضا باتجاه المدينة القديمة. سنكون سعيدين بمشاركتكم ونأمل أن نستطيع تشكيل حاجز ضد مسير مظاهرة البيغيدا. لقد قمنا مسبقا بتأمين الأعلام واليافطات!

تحيات تضامنية
“ لا حي للإقصاء“